Aktionsanalytische Organisation (AAO)

Autor: Julio Lambing

(AA-Kommune, Friedrichshofs-Kommune und Otto Muehl)1

Die Aktionsanalytische Organisation (AAO) war eine Anfang der 70er Jahre in Österreich entstandene Kommune um den bekannten "Aktionskünstler" Otto Muehl, die sich radikal der "Freien Sexualität" verschrieben hatte und diese offensiv propagierte. Sie wurde auch "AA-Kommune" oder nach ihrem Hauptsitz im österreichischen Burgenland "Friedrichshof" genannt. Die Kommune, die zu ihren Hochzeiten mehr als 600 Mitglieder umfasste, entwickelte sich zu einer totalitären "Psychosekte". Sie vertrat keinen polyamoren Lebensstil (also die Möglichkeit, mit mehr als einem Menschen eine Liebesbeziehung einzugehen), da sie Liebe und Partnerschaft generell ablehnte. Als einflussreiches Kommuneprojekt im Alternativmilieu trug sie jedoch zur Verbreitung nicht-monogamer Lebensformen bei.

Geschichte

Die Aktionsanalytische Organisation (AAO) entstand 1970 aus einer Wohngemeinschaft, die der Wiener Aktionskünstler Otto Muehl nach Trennung von seiner damaligen Ehefrau in seiner Wohnung gegründet hatte. Der damals schon öffentlich bekannte, fast 50jährige Künstler lebte mit einer großen Gruppe an Studenten zusammen. Die Gruppe war deutlich durch die libertären und sozialistischen Ideale der 68er Zeit geprägt.2

Gedankengut

Beeinflusst durch die Lektüre von Wilhelm Reich, bot Muehl seit 1972 für die WG-Bewohner psychoanalytisch inspirierte Sprechstunden an, die er später "Aktionsanalysen" nannte. Nachdem er 1973 von seiner Freundin verlassen worden war, gab er bekannt, dass er keine Beziehung mehr eingehen wollte und rief die freie Sexualität aus.3 Ein Teil der Gruppe schloss sich an. Die Gruppenmitglieder schafften das Privateigentum ab, schoren sich die Haare und traten in Latzhosen auf. Neben einem Kommunezentrum auf dem sogenannten "Friedrichshof" bei Neusiedl am See (österreichisches Burgenland) entstanden Dependancen in einer ganzen Reihe von europäischen Städten.

Muehl baute die Aktionsanalyse zu einer künstlerisch-gruppentherapeutischen Methode namens "Selbstdarstellung" aus, in der Elemente der Wiener Aktionskunst mit Reichs bioenergetischen Konzepten miteinander verschmolzen waren und die anfangs deutliche Ähnlichkeiten mit Janovs Urschreitherapie aufwies. Ziel war die Therapierung der Gruppenmitglieder von frühkindlichen Schädigungen und sexuellen Verklemmungen, die sie durch die bürgerliche Kleinfamilie erlitten hatten. Letztere führte gemäß des Reich'schen Konzepts zu einer "Charakterpanzerung", die sich sowohl physiologisch in Muskelverhärterungen und Körperhaltungen ausdrückte wie auch in charakterlichen Strukturen. In den 70er Jahren sah die AAO-Methode vor, dass diese Charakterstrukturen durch gruppentherapeutische Aktionen aufgebrochen werden sollten, bei denen der jeweilige "Klient" in der Gruppemitte Eifersucht, Angst, Ekel, Wut, Scham und weitere tiefsitzende Gefühle expressiv thematisierte und mit radikalen Tabubrüchen zu überwinden trachtete. Gemäß der "AA-Parabel" sollte eine solche Freilegung authentischer unmittelbarer "bioenergetischer Impulse", bei der in immer jüngere Stadien der Kindheit regrediert wurde, im Kernpunkt der Therapie ein Wiedererleben des Geburtserlebnisses ermöglichen. Daran schloss sich dann eine psychisch-emotionale Neuorgnisation an, ein neues "Erwachsen werden", das einem höheren psychischen wie sozialen Bewusstsein entsprechen sollte („AA-Bewusstsein“).4 Die Methode entwickelte sich mehr und mehr weg von einer psychoanalytisch inspirierten Praxis zu einer neuen künstlerischen Form, um gemeinsam oder alleine die eigene Befindlichkeit im Kreise einer Gruppe darzustellen und auszuleben. Ab Mitte der 70er Jahre kam im Rückgriff auf die Perfomance-Formen des Wiener Aktionismus auch Requisiten sowie Materialien wie Erde, Wasser, Marmelade, Mehl oder andere Lebensmittel hinzu (sogenannte "Materialaktion"). Ende der 70er Jahre verschwanden die "aktionsanalytischen" und therapeutischen Elemente weitgehend.

Freie Sexualität als Ausdruck eines unverfälschten Laufs unmittelbarer biologischer Triebe spielte im Kommuneleben eine zentrale Rolle. Die sexuelle Befreiung sollte den Menschen von neurotischen Störungen und körperlichen Krankheiten heilen sowie ihn von einer Charakterstruktur lösen, in die sein Leben gepresst war und die ihn bisher für patriachalische Machtverhältnisse und kapitalistische Ausbeutung gefügig gemacht hatte. Es herrschte in der Kommune stetiger Wechsel sexueller Partner ohne Bindung an eine feste Person5, zeitweise kamen sogar "Computerficklisten" zum Einsatz. Eifersucht galt als Ausdruck einer frühkindlichen Schädigung durch die sexuell repressive bürgerliche Kleinfamilie, gegen sie setzte man Bewusstseinsarbeit ein. Um offensichtliche Bewusstseinshierarchien und damit auch sexuelle Attraktivität transparent zu machen, wurden die Kommunemitglieder in offenen Wahlen innerhalb der Gruppe nach ihrer entsprechenden Bewusstseinsstufe durchnummeriert (sog. "Struktur").6 An der Spitze dieser Hierarchie stand jahrelang Muehl, gefolgt von etlichen Frauen.

Analog dazu sahen die Ideen der Kommune zur Umgestaltung der Gesellschaft aus. Weltweit sollte eine neue Gesellschaftsform eingeführt werden, die auf den Prinzipien der vergesellschafteten Sexualität (und anfangs auch noch der vergesellschafteten Eigentums beruhte). Die gesellschaftlichen Zustände, Gewalt, Krankheit, Religion, Spiritualität, die romantische Liebe und vieles mehr waren gemäß der AAO-Ideologie Folge des Aufwachsens und Lebens in bürgerlichen Kleinfamilien und der daraus resultierenden sexuellen Verklemmungen. Die monogame Zweierbeziehung wie die sexuelle Rigidität hemme gesellschaftsweit die natürlichen Triebe des Menschen und lassen ihn von Kindheit an neurotisch werden. Die heutige verlogene, ausbeuterische und repressive Gesellschaftsform sei Konsequenz dieser Situation. Eine freie Sexualität sollte in einer Massenbewegung zu einer egalitären und gewaltfreien Gesellschaft mit authentischen, freien Menschen führen. Diese Ideen und die Selbstdarstellungsmethode wurden im ersten Jahrzehnt der Kommune aktiv durch Schriften, Werbetrupps und regionale Kulturvereine propagiert. Man besuchte europaweit Universitäten und machte dort auf Informationsabenden mit deim eigenen Auftreten Furore. Auffallend war der fast glatzenhaft, kurzgeschnittene Haarschnitt und die einheitliche Kleidung in Latzhosen. (Gemäß der Ideologie sollten so unter den Gruppenmitgliedern psychische Projektionen vermindert werden, so daß der reine authentische Mensch zum Vorschein kam, dessen Bewusstseinsstand man jeweils klarer erkennen konnte.) Der Einsatz theatralischer Methoden, den die Kommunarden in der "Selbstdarstellung" gelernt hatten und die Lebendigkeit, Witz und Authentizität vermittelten, beeindruckten ebenso viele wie das Versprechen freier Sexualität. Der Zulauf war beachtlich. Zu Hochzeiten zählte die Gruppe europaweit mehr als 600 Mitglieder. Im Zuge einer internen Finanzkrise Ende der 70er Jahre wurde das Konzept der Massenbewegung mehr und mehr aufgegeben, der Friedrichshof wurde nun als gesellschaftliche Modellsiedlung zur "experimentellen Gesellschaftsgestaltung" angesehen. 7 Unterdessen wurde der Hof umfangreich ausgebaut und zu einem veritablen mittelständischen Betrieb mit umfangreicher Gebäudesubstanz umgestaltet. 8

Kunst als gesellschaftliche Lebenspraxis

Die Gruppe sollte nicht mit anderen politisierten Wilhelm-Reich-Gruppen wie etwa dem "Bund gegen Anpassung" verwechselt werden, der aus der "Marxistisch-Reichistischen-Initiative" hervorgegangen ist.9 Auch wenn der nach außen vertretene Ideenmix der AAO eine Melange aus Wilhelm Reich und zeitgenössischem Schwärmen für das Kommuneprinzip war, ist die Kommune besser als radikale Umsetzung des im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entstandenen künstlerischen Avantgarde-Prinzips zu verstehen, das Kunst in Lebenskunst transformieren will und die genialische Formung eines neuen künstlerischen Materials - das "Menschenmaterial"10 - in den Mittelpunkt stellt: "die kunst des 21. jahrhunderts heisst kunst gesellschaftlicher lebenspraxis. kunst fließt in die wirklichkeit ein, indem sie die umwelt selbst als gestaltungsaufgabe nimmt, samt dem verkrüppelten menschen." 11 Muehl selbst sprach - in Fortführung seiner Aktionskunst aus den 60ern Jahren - davon, dass er den "Menschen als Material" 12 betrachte. Dies bezog sich einerseits auf seine in der Kommune durchgeführten "Materialaktionen", jedoch bezog sich das Motiv der Menschenformung aufgrund des eigenen Missionierungsanspruchs als gesellschaftlich-politische Avantgarde auch auf alle anderen sozialen Aspekte.13

Hier ist - wie im Avantgarde-Gedanken selbst14 - der Kern zu einer autoritären und totalitären Lebensweise angelegt, vor allem wenn die Formung des sozialen Leben als Kunst mit dem Konzept des Genies verbunden wird. Und genau dies war in der AAO der Fall: Im Zentrum stand ein Genie und sein schöpferisches Handeln, das als richtungsweisend für Personen galt, die in ihrem Bewusstsein als weniger entwickelt angesehen wurden: "(...)ich bin der häuptling, ich habe das ganze hier ins leben gerufen und entwickelt, und aus diesem grund beherrsche ich den apparat. und fühle mich sauwohl darin. ich verstehe mich als medizinmann der AA, sag schamane, guru, meister, diktator, könig, kaiser, oder einfach otto, mir ist es egal. außerdem diskutiere ich nicht, ich höre mir nur das an, was mich beeindruckt. langweile ich mich, so gehe ich zur selbstdarstellung über, oder ich gehe einfach weg. versuche auch so ehrlich zu sein. (...) versuche lieber dich mir als hund zu nähern, verwöhne mich manchmal, indem du mir eine schale tee bringst, du sollst meine wünsche aus meinem gesicht ablesen, mir alles nachmachen, auf diese art, werde ich deine nähe besser ertragen und du kannst eine menge von mir lernen. versuch nicht deine eigenen gedanken zu realisieren, denn du hast keine. lerne folgen. verzichte auf deine persönlichkeit und auf deine individualität, du hast nämlich keine. sei leichtgläubig, mach alles was man dir sagt." 15 Diese weitgehende Leitfunktion Muehls war dann ihrerseits Vorbild für Führungs- und Therapierungsaufgaben der nach unten gestaffelten Hierarchie.

Es war unmittelbarer Ausfluss der persönlichen Dominanz des Avantgarde-Künstlers Otto Muehls, dass für das Kommuneleben eine rege künstlerische Tätigkeit aller Kommunemitglieder, in die bereits Kleinkinder eingebunden waren, kennzeichnend war.16 Die dauernd spürbare kreative Umtriebigkeit machte auf viele Besucher der Kommune Eindruck. Zum einen wurde das Gruppenleben - vor allem in den 70er Jahren - permanent durch neue soziale Experimente durcheinander gewirbelt. Strukturen, Regeln, Untergruppen und Einrichtungen aller Art wurden eingerichtet und kurz darauf wieder abgeschafft. Zum anderen wurden in der an vielen Gruppenabenden stattfindenden "Selbstdarstellung" das genialische Element jedes Einzelnen kultiviert: Hier wurde gelernt, in einem distanzierten Verhältnis zur eigenen Person intimste Gefühle und persönliche Themen theatralisch übersteigert darzustellen. Die individuellen wie kollektiven Darbietungen im großen wie im kleinen Kreis berührten einerseits in intensiver Gruppenatmosphäre eine Vielzahl existenzieller Themen wie Liebe, Hass, Einsamkeit, Ängste, Wut, die eindringlich und atemberaubend dargestellt wurden. Andererseits waren sie von hoher Spontaneität und oft auch von Witz geprägt. Gerade neue Zuschauer waren von der Radikalität verblüfft, mit der die in der Gruppenmitte agierenden Akteure weitgehend hemmunglos emotionale Impulse und Ideen unmittelbar theatralisch umsetzten. Hinzu kam eine durch das psychoanalytische und psychotherapeutische Erbe sowie durch das künstlerische Training geschulte besondere Wahrnehmungsfähigkeit: Die Kommunemitglieder waren darin geübt, bei anderen Menschen persönliche Eigenheiten, Stärken und Schwächen sowie zwischenmenschliche Konstellationen nach den (popularisierten) Kategorien der psychoanalytischen Tradition zu erkennen und einzuordnen. Aufgrund der eigenen bewusstseinsmäßigen "Überlegenheit" stand ihnen auch das Recht zu, im Namen schonungsloser Ehrlichkeit diese Beobachtungen offensiv und auch oft aggressiv zu benennen oder umgehend in persiflierender Verzerrung nachzuspielen. Da diese Kategorien der westlichen psychotherapeutischen Tradition weithin akzeptiert waren, hatten gerade neue Besucher der Kommune den Eindruck, die eigene Persönlichkeit sei vor diesen Menschen ein offenes seelisches Buch. Entsprechend waren viele durch diese Form der emotionalen Intelligenz fasziniert und hielten sie für erstrebenswert.17

Totalitäre Strukturen

Aus der viele junge Menschen anziehenden quirligen und wilden Kunstkommune18 entwickelte sich bereits nach einigen Jahren eine totalitäre und hierarchische "Psychosekte". In ständig stattfindenden Gruppengesprächen wurden sowohl intimste emotionale und sexuelle Details als auch eine Vielzahl an Alltagsangelegenheiten behandelt.19 Durch maximale psychologische Transparenz und das aktive Bekämpfen von "schleimigen Zweierbeziehungen", die intime private Räume geboten hätten, entstand eine umfangreiche Sozialkontrolle.20 Kritik und Zweifel wurden als Ausdruck seelischer Defekte gehandhabt. Die Führungsmacht von Otto Muehl als Obertherapeut in privaten Angelegenheiten, autoritärer Entscheider und geistiger Vordenker war unbestritten, sie betraf sogar die Tanzstile bei Festen.21 Ähnliches galt für die Stellung der ihn umgebenden Führungsgruppe als emotional wie sexuell besonders entwickelte Persönlichkeiten der Kommune. In dieser Funktion wurden dann auch Kinder und Jugendliche von Muehl und Anderen "in die Sexualität eingeführt". 22

Die Kommune löste sich im Zuge eines Strafrechtsprozess gegen Muehl, den Aussteiger und die Eltern betroffener Mädchen angestrengt hatten, weitgehend auf.23 In dem Verfahren wegen Vergewaltigung, Beischlaf und Unzucht mit Unmündigen sowie Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses wurde der Kommunegründer 1991 in Österreich zu sieben Jahren Haft verurteilt. 24 Nach der Haft widerrief er sein im Gerichtsprozess gemachtes Geständnis und bestritt die Vorwürfe.25 Er beteuerte nur mit geschlechtsreifen Partnerinnen verkehrt zu haben: "Das waren alles entwickelte Mädchen".26 In einem "Entschuldigungsschreiben" sprach er von davon, dass er "Jugendliche" "mit sexueller überschreitung überrumpelt und gekränkt.habe."27 Dem stehen die Aussagen einer Vielzahl von jungen Frauen gegenüber, die berichteten, wie sie als Teenager28 oder als Kinder29 teilweise freiwillig einer Gruppenideologie folgend, teilweise aufgrund von Gruppendruck oder persönlichem Druck Otto Muehls, teilweise aufgrund körperlicher Gewalt sexuelle Handlungen mit ihm vollzogen.

Nachdem Muehl aus der Haft entlassen war, zog er 1998 nach Faro in Portugal, wo er in einer Gruppe mit ca. 20 Erwachsenen und deren Kindern lebt.

Wirkung

Bemerkenswert ist die Ausstrahlung der Kommune in die alternative Szene gewesen: "Etwa 2.000 Männer und Frauen lebten zwischen 1971 und 1991 mehrere Monate oder Jahre in einer der Kommunen. Wahrscheinlich mehr als 10.000 Interessierte haben von 1974-1983 den Friedrichshof als Kursteilnehmer besucht."30 Von der Verbindung freudomarxistischer Ideen mit libertären Idealen in einer Kommune ging eine eigenartige Faszination, so daß es kein Zufall war, dass linke Intellektuelle wie Dieter Duhm (zeitweilig)31 und Aike Blechschmidt32 sich der Gruppe anschlossen. Die Bekanntheit von Otto Muehl als schockierender antibürgerlicher Künstler, das radikale öffentliche Auftreten der AA-Kommunarden in den 70ern und die reale Verlockung einer Vielzahl von sexuellen Erlebnissen tat ein übriges.

Die Muehl-Kommune verfolgte eine Ideologie, die sexuelle Freiheit unabhängig von emotionalen Bindungen als Ideal vertrat, und stand damit im Gegensatz zu polyamoren Lebenskonzepten. Sie beeinflusste aber weitere libertäre Kommuneprojekte wie z.B. die Communité La Lix (Seissan)33, ebenso solche wie Projekt Meiga (Schwand), ZEGG (Belzig) und Tamera, die Mehrfachbeziehungen mit emotionalen Bindungen zum Thema hatten. Einzelne Mitglieder der Kommune wie auch externe Besucher schauten sich die Methode der "Selbstdarstellung" als künstlerische Praxis ab. Diese wird im heutigen Submilieu der intentionalen Gemeinschaften zuweilen auf einzelnen Veranstaltungen aufgeführt. Ähnliches gilt für diverse Formen der "Materialaktion".

Materialien

Monographien

*Nikolaus Helbich: "Der Friedrichshof. Utopisches Modell und konkrete Geschichte"; Wien, 1990 (Diss Universität Wien)

  • Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992
  • Claudia Kronig: "Die Kommune Friedrichshof. Transformation der Wirklichkeit und Identität"; Wien, 1992 (Diss Universität Wien).
  • Peter Stoeckl: "Kommune und Ritual. Das Scheitern einer utopischen Gemeinschaft"; Frankfurt a.M./ New York Campus; 1994
  • Toni Elisabeth Altenberg: "Mein Leben in der Mühlkommune. Freie Sexualität und kollektiver Gehorsam"; Wien/Köln/Weimar; 1998

Dokumentationsfilme/Reportagen

*"Ottos letzte Nummer"; Deutschland 1991; von Ulrich Stoll; 20 min.; ausgestrahlt auf Kanal 4 (RTL) am 08.05.1991,

  • "Die Kinder vom Friedrichshof - die Kommune Otto Mühl"; Deutschland/Östereich 2009; von Juliane Großheim, ausgesendet auf arte: 18.07.2010
  • "Die Tage der Kommune - Über die Idee und das Scheitern der Kommune um Otto Mühl"; Österreich 1997; von Elisabeth Scharang; 55 min.; für ORF-"Brennpunkt" und 3sat
  • "Slaves in Paradise (Otto Mühl)"; UK 1999; von Madonna Benjamin;

Radio-Reportagen

*"[orf.at/stories/1672088/">Kommunardin und Königin. Interview mit Claudia Mühl." Elisabteh Scharang; ausgestahlt am 01.01.2011 auf FMG (ORF)

*"Von Anarchie und Monarchie: Interview mit Theo und Moritz Altenberg"; Elisabeth Scharang; ausgestrahlt am 7. März 2004 und am 22. Mai 2008 auf FMG (ORF)

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  • 1. Der Artikel sollte ursprünglich den Wikipedia-Beitrag zur Aktionsanalytischen Organisation übernehmen und nur weiter ausbauen. Stattdessen entstand ein eigenständiger Artikel, um Wertungen und eigene Quellen unproblematischer verwenden zu können. Um Urheberrechtsfragen zu umgehen, wurde deshalb alle Textpassagen, die aus dem Wikipedia-Artikel stammen, umgeschrieben. Der Artikel nutzt neben den hier genannten Quellen ausführliche mündliche Informationen, die ein Besucher der AAO, der in den 70er Jahre für mehrere Jahre Mitglied einer Gastgruppe am Friedrichshof war, 2011 dem Autor dieses Artikels, Julio Lambing (JL), machte. Sie wird als "mündliche Quelle 1" angegeben. Zudem nutzt sie Informationen, die Julio Lambing 1991 in einem ausführlichen Interview von einem Informanten erhielt, der seit Ende der 70er Jahre für fast eine Dekade Mitglied der Kommune war. Sie wird als "mündliche Quelle 2" angegeben. Beide Quellen werden nur dort aufgeführt, wo anderweitige schriftliche Belege nicht verfügbar sind oder solche Belege den mündlichen Berichten widersprechen. Des weiteren flossen persönliche Berichte von gelegentlichen Besuchern des Friedrichshofs als Quellen in den Artikel ein.
  • 2. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.13-27
  • 3. AAO Aktionsanalytische Organisation bewusster Lebenspraxis: "Das AA Modell. Band 1"; Neusiedl/See 1976 (2. Auflage); S. 6
  • 4. AAO Aktionsanalytische Organisation bewusster Lebenspraxis: "Das AA Modell. Band 1"; Neusiedl/See 1976 (2. Auflage); S. 21-109
  • 5. Nikolaus Helbich: "Der Friedrichshof. Utopisches Modell und konkrete Geschichte"; Dissertation Universität Wien (Institut für Zeitgeschichte), 12.9.1990
  • 6. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.54 ff.
  • 7. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.63 ff.
  • 8. Die anschauliche Schilderung eines interessierten Besuchers, der Mitte der 80er Jahre (wahrscheinlich 1985) durch die Betriebe und Gebäude geführt wurde, findet sich hier: Helmut Höge: "Weitere Landkollektive"; in: "Hier spricht der Aushilfshausmeister!" (Hausmeisterblog);
    h ttp://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2006/08/29/weitere-landkollektive ; Eintrag vom 29.08.2006; Der Eintrag behandelt einen Besuch Mitte der 80er Jahren (wahrscheinlich 1985). Abgerufen am 17. Februar 2011.
  • 9. Der Reichianer Bernd A. Laska, formulierte im Sommer 1976 eine harte Kritik an der AAO: "Aufgrund der Schriften der AAO und dem Besuch der AA-Veranstaltung in Nürnberg, auf der auch ein 40-minütiger Film gezeigt wurde, habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich die AA weder praktisch noch theoretisch spezifisch an Reich orientiert; wohl aber wurden eklektisch einige Elemente von Reich oder anderen moderneren Körpertherapieformen in das Repertoire der AA übernommen. Ein wesentlicher Teil der AA, die sog. Selbstdarstellung vor der Gruppe, scheint mir sehr oberflächlich und schauspielerhaft. Aus dem Film und dem Auftreten der Gruppe hatte ich den Eindruck, als würden bei der AA nur einige Hemmungen wegkonditioniert. Was im Einzelfall darüberhinaus noch passieren mag, wird eher Resultat unkontrolliert ablaufender Gruppenprozesse als gewünschtes Ergebnis gezielter therapeutischer Bemühungen sein. Wenn die AAO in der Zweierbeziehung bzw. Kleinfamilie die Wurzel allen Übels sieht, so muss die Alternative nicht der rigorose Kollektivismus sein, auf dem das gesamte Leben in den AA-Gruppen aufbaut. Es scheint doch etwas zu hoch gegriffen, wenn die AAO behauptet, ein lebendiges Gesellschaftsmodell darzustellen, in dem u.a. freie Sexualität und direkte Demokratie schon jetzt praktisch verwirklicht sind. Dadurch, dass die Gruppe beschlossen hat, dass jeder die AA-Glatze zu tragen hat, die gleiche Art Kleidung anziehen muss, keinen privaten Besitz haben darf und strenge Verhaltensvorschriften einhalten muss, versucht man zwanghaft, das ohnehin unsinnige Ideal der Gleichheit (das allerdings nicht nur in der AA-Theorie herumgeistert) zu verwirklichen. Hier ist auch das einzuordnen, was in der AAO als freie Sexualität gilt: durch den sog. "Wochen-Fick-Plan" und andere Regelungen soll das Entstehen von Zweierbeziehungen im Keim erstickt werden. Ich glaube nicht, dass man die Probleme, die in einer tieferen emotionalen Beziehung auftauchen, dadurch lösen kann, dass man solche Beziehungen einfach verbietet. Irgendwie erinnern mich solche Techniken auch an Aspekte der Kindererziehung in israelischen Kibbuzen, die ja auch von einem kollektivistischen Ideal geleitet ist und m.E. ein emotional reduziertes Individuum hervorbringt. Dass nun in der AA-Gruppe der "Gleichen" einige doch "gleicher" sind als andere, ist zu erwarten, allerdings aus den Schriften nicht zu erschliessen. Eine besondere Autorität haben sicher der AA-Gründer Otto Mühl, der einst als Happening-Künstler (u.a. schlang er gern die Därme eines öffentlich geschlachteten Schweins um sich) eine gewisse Berühmtheit erlangte, sowie die von ihm (und natürlich der Gruppe) lizensierten Therapeuten. Ob das Aufsteigen in dieser Hierarchie (des "Gesundheitsgrades") nicht nach ähnlichen Mechanismen wie in der "normalen" Welt erfolgt, möchte ich bezweifeln. Eher glaube ich dagegen, dass es gelingt, in den AA-Arbeitsgruppen die Leiter nach vorwiegend sachlichen Kriterien zu bestimmen." Bernd A. Laska: "Die Aktions-Analytische Organisation Wien (AAO, Otto Mühl)"; Wilhelm Reich Blätter, Heft 3/76; S.42-43
  • 10. - zum Ziel hat. Erinnert sei z.B. an die Ideen Mussolinis, der beeinflusst von Marinetti sich als Bildhauer der italienischen Nation sah und 1917 schrieb: "Das italienische Volk ist gegenwärtig ein Block kostbaren Materials. (...) Noch ist ein Kunstwerk möglich." Für Goebbels sind die modernen Politiker "künstlerische Menschen", die "aus dem rohen Stoff der Masse das feste und gestalthafte Gebilde des Volkes (...) formen", für Hitler ist der Nationalsozialismus "der Wille zur Menschenschöpfung". Bei Stalin werden die Schriftsteller - um mit ihnen alle Künstler - zu "Ingenieuren der menschlichen Seele". Alle Zitate aus dem Aufsatz: Tzvetan Todorov: "Künstler und Dikatoren. Die Energien der Avantgarde und die Vision vom Neuen Menschen"; Lettre International, Vol. 85, Sommer 2009; S.66 - 74
  • 11. Otto Muehl: "Die Kunst des 21. Jahrhunderts"; in: AAO Aktionsanalytische Organisation bewusster Lebenspraxis (Hrsg): "Das AA Modell. Band 1"; Neusiedl/See 1976 (2. Auflage); S. 217-220; S.220
  • 12. mündliche Quelle 1, Anmerkung JL
  • 13. "in der AAgesellschaft gibt es keine kunst und auch keinen künstler. kunst gewinnt in der AAgesellschaft eine neue bedeutung. die kunst gemeinsam mit anderen zu arbeiten, zu leben, kinder ohne schädigung afuwachsen zu lassen, die kunst keine aggressioen zu haben, die kunst der gemeinschaftseigentums, die kunst spontan und schöpferich zu sein, die kunst andere menschen für sich nicht arbeiten zu lassen und auszubeuten, die kunst, ohne gefängnisse, polizei, richter, gewalt, terror mit anderen zu kommunizieren. die kunst sich selbst darzustellen und zu verwirklichen." Otto Muehl: "Die Rolle des Künstlers"; in: AAO Aktionsanalytische Organisation bewusster Lebenspraxis (Hrsg): "Das AA Modell. Band 1"; Neusiedl/See 1976 (2. Auflage); S. 215-217; S.217
  • 14. Tzvetan Todorov: "Künstler und Dikatoren. Die Energien der Avantgarde und die Vision vom Neuen Menschen"; Lettre International, Vol. 85, Sommer 2009; S.66 - 74
  • 15. Otto Muehl: "Wie ich mich Kursteilnehmern gegenüber verhalte": in: AAO Aktionsanalytische Organisation bewusster Lebenspraxis: "Das AA Modell. Band 1"; Neusiedl/See 1976 (2. Auflage); S.107-109; S.107
  • 16. Siehe dazu den Film: "Die Kinder vom Friedrichshof - die Kommune Otto Mühl"; Deutschland/Östereich 2009; von Juliane Großheim, ausgesendet auf arte: 18.07.2010
  • 17. mündliche Quelle 1; JL
  • 18. Paolo Bianchi: "Kommune-Experiment Friedrichshof - ein verlorenes Paradies! Theo Altenberg über Kunst, Sex und die Mühl-Monarchie"; telepolis 26.06.1997; aufgerufen am 16. Februar 2011
  • 19. "Täglich findet ein “Palaver” statt (eine “urdemokratische Angelegenheit, die schon die Indianer kannten”, so Bernd Stein), auf dem sich die Kinder, Pädagogen und Betreuer um Otto Muehl scharen, um kleine und kleinste alltägliche Verfehlungen (“Mira hat heute morgen ihr Bett nicht gemacht!”) zur Sprache zu bringen. Die Erwachsenen haben immer noch Angst vor diesem Tribunal. Ein Betreuer hatte den Kindern als Gutenachtgeschichte einen alten Film nacherzählt; am nächsten Tag hatten die Kinder einer anderen Betreuerin davon berichtet: “In dem Film ging es um einen tollen Mann, die Frauen kamen nur am Rande vor”. Der Vorfall wurde daraufhin auf dem “Palaver” zur Verhandlung gebracht. Nach einer kurzen Beratung machte Muehl den Filmmärchenerzähler zur Schnecke." Helmut Höge: "Weitere Landkollektive"; in: "Hier spricht der Aushilfshausmeister!" (Hausmeisterblog);
    h ttp://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2006/08/29/weitere-landkollektive ; Eintrag vom 29.08.2006; Der Eintrag behandelt einen Besuch Mitte der 80er Jahren (wahrscheinlich 1985). Abgerufen am 17. Februar 2011.
  • 20. "Otto kam auf uns zu und nahm uns in den Arm. Wir erzählten ihm von unserer Zweierbeziehung. Otto meinte, wir müßten uns auf alle Fälle trennen und in verschiedene Gruppen gehen, da wir unsere Entwicklung gegenseitig behindern würden. Wir waren totunglücklich, sahen aber ein, daß das wohl die einzige Möglichkeit wäre, weiter in der AAO zu bleiben. In der Tat behinderte uns die Zweierbeziehung, aber nur im Sinne der AA-Ideologie. Die Strukturen der AAO sind auf die Kommunikations- und Beziehungslosigkeit der Leute untereinander aufgebaut. Niemand wagt es, tiefe Beziehungen anzustreben, die “Angst vor der Liebe” wird geschürt." Jürgen Fischer: "Von einem, der (sich) auszog und das Fürchten lernte. Kommuneerfahrungen in der Aktions-Analytischen-Organisation"; in: Andreas Peglau und Ich e.V.: "Weltall, Erde, ... ICH"; Berlin (Ulrich Leutner Verlag) 2000;
  • 21. "Beim abschließenden gemeinsamen kurzen Tanzvergnügen fiel uns auf, dass alle rote Lederschuhe trugen, man erklärte uns, dass sie sich als besonders geeignet erwiesen hätten für den von Otto Muehl entwickelten Tanz “Goggy” (eine Mischung aus Step, Jazz und Blues)." Helmut Höge: "Weitere Landkollektive"; in: "Hier spricht der Aushilfshausmeister!" (Hausmeisterblog);
    h ttp://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2006/08/29/weitere-landkollektive ; Eintrag vom 29.08.2006; Der Eintrag behandelt einen Besuch Mitte der 80er Jahren (wahrscheinlich 1985). Abgerufen am 17. Februar 2011.
  • 22. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.112-114
  • 23. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.172-175
  • 24. Jürgen Kremb: "Opfer der Kommune"; in: DER SPIEGEL: Ausgabe 10/2004, Hamburg 01.03.2004;
  • 25. "Der Anwalt hat uns geraten, alles zu gestehen. Ich bin kein Kinderschänder. Das ist doch Blödsinn. Das waren alles entwickelte Mädchen ... Mir tut es leid, dass sie alle so zerstört worden sind. Sie sind mehr Opfer der Auflösung der Kommune als Opfer der freien Sexualität." in: DIE ZEIT: Interview mit Otto Muehl Nr. 10 , 26. Februar 2004; zitiert nach: Der Standard: "Otto Muehls Österreich-Beschimpfung - Der in Portugal lebende österreichische Alt-Aktionist zieht in einem Zeit-Interview verbal vom Leder"; 27. Februar 2004; aufgerufen am 17. Februar 2011
  • 26. Jürgen Kremb: "Opfer der Kommune"; in: DER SPIEGEL: Ausgabe 10/2004, Hamburg 01.03.2004;
  • 27. "dass ich mich öffentlich entschuldige, mache ich heute, weil ich auf keinen fall das gefühl hinterlassen möchte, dass es mich kalt lässt, dass ich menschen verletzt habe und dass sich menschen von mir verletzt gefühlt haben. ich bin auf alle kommunarden sehr gestanden. ich brauchte zeit, um zu verstehen, dass ich durch meine machtposition an den bedürfnissen meiner mitmenschen vorbei agierte, insbesondere an den bedürfnissen der jugend. die stellungnahme der jugendlichen damals im gerichtssaal machte mich fassungslos. ich wollte sie befreien und habe sie mit sexueller überschreitung stattdessen überrumpelt und gekränkt. es war auf keinen fall meine absicht. ich hoffe, dass sie mir verzeihen." Otto Muehl: "Brief am 8. Juni 2010 an Daniele Roussel";
  • 28. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.172-175
  • 29. Jürgen Kremb: "Opfer der Kommune"; in: DER SPIEGEL: Ausgabe 10/2004, Hamburg 01.03.2004;
  • 30. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992<; S.11
  • 31. Andreas Schlothauer: "Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Muehl-Kommune, Friedrichshof"; Wien 1992; S.43
  • 32. Aike Blechschmidt, Michael Pfister: "Kommune, Frauenrolle & Utopie. Der Friedrichshof: Versuch einer historischen Standortbestimmung"; Freiburg im Breisgau 1982: S. 9ff
  • 33. Diese Gemeinschaft entwickelte unabhängig von Muehl eigene Strukturen, Anliegen und Inhalte und ihre Mitglieder ließen sich nur von gelegentlichen Besuchen am Friedrichshof inspirieren.